Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben - aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind. Hermann Hesse

Sonntag, 22. Juni 2008

Año nuevo Aymara

(Neujahr der Aymara (eine der zwei grössten Indígenen Kuluren Bolivias))


























Dienstag, 10. Juni 2008

mal wieder ein paar photos

Letztes Wochenende mit Freunden in Totora
(Alistair,Hugo,Julie,Sirjana, Irita und ich)
Auf dem Weg nach Totora (ca. 3 stunden von Cochabamba entfernt)
Zentraler Platz in Totora

Alistair und Sirjana




Cholita in Totora

Hugo und Alistair
Julie und ich





Markttag in Totora

Cholitas in Totora

Zentrum Totora - Drei Cholitas


Totora - Motiv vieler lokaler Künstler
Cochabamba, Muttertag und Geburstag in Chapare

Sirjana, ich, Irita und Delia beim einkaufen in La Cancha..

Julie's und meine Geburtstagstorte

Am Abend meines Geburtstages mit Freunden in Chapare

Sirjana, Julie und ich bevor unserem indischen Tanz im Fitnessstudio meiner Gasteltern anlässlich einer Veranstaltung zum bolivianischen Muttertag.

Julie und ich




Mittwoch, 4. Juni 2008

STALEKE - MAI 2008




Educar es Fiesta
(Bilden ist ein Fest)

In der ‘Casa de la Adolescente’, einem Haus für junge
Mädchen, die Opfer sexueller Gewalt geworden sind, gibt
es seit einiger Zeit ein neues Projekt.
Zweimal die Woche hält ein grosser, bunter Wagen vor
dem Haus und bringt uns alle in das Kinderkulturzentrum
‘Educar es fiesta’.
Hier können die Mädchen Kursen in Puppentheater,
Schauspiel, Jonglieren und traditioneller,
bolivianischer Musik folgen.
Wir haben dort jades Mal sehr viel Spass zusammen und
ganz nebenbei gewinnen unsere Mädchen ein Stück Selbst-
vertrauen zurück, indem sie ihre Talente entdecken und
fördern können, sowie beim Schauspielern ein neues
Auftreten lernen.
Darüberhinaus, bietet das Zentrum regelmässig diverse
Thementage an und die Mädchen lernten dort unter anderem
durch Rollenspiele mehr über ihre Rechte als Kinder und
haben erfahren, dass es auch hier in Bolivien Gesetze
gibt, die diese Rechte schützen.
Aber es wird sich dort nicht ausschliesslich auf die
heutige Situation bezogen, sondern auch Geschichte wird
hier lebendig.
Während des letzten Thementages, haben wir heraus-
gefunden, wie die ‘Inkas’, ohne eine moderne Schrift,
über farbige Bänder kommuniziert haben.
Jede Farbe hatte eine ganz eigene Bedeutung, jeder
Buchstabe eine bestimmte Farbe und eine eigene Anzahl
Knoten, sodas der eigene Name auf Grund seiner Farben
auch einen Hinweis auf den Character beinhaltet hat.

Ich arbeite nun schon seit sieben Monaten in Bolivien
mit diesen Mädchen und obwohl ich hier als Voluntärin
beschäftigt bin, musste ich vor meiner Abreise aus
Deustchland viel Geld bezahlen (ca. 7500€), um den Hin-
und Rückflug, verschiedene Vorbereitungsseminare,
Versicherungen, Impfungen etc. bezahlen zu können.
Ich werde hier vor Ort von einer Austauschorganisation
(ICJA) betreut, die uns Voluntäre auf mehreren, über
das Jahr verteilten, Seminaren über die Geschichte,
Kultur, Politik und Mentalität des Landes unterrichtet
hat.

Sie können meine Arbeit und damit die Mädchen in meinem
Projekt unterstützen, indem sie zum Beispiel einen
finanziellen Beitrag, in Form einer Spende leisten und
meinen Kostenaufwand für dieses Jahr im Nachhinnein
ein wenig verringern.
Für ausführlichere Auskünfte über meine Arbeit oder die
Organisation ICYE, können Sie mir jederzeit eine E-Mail
an freiwilligendienst-bolivien@web.de schreiben.
Direkte Spenden an: Volksbank eG im LK Cuxhaven;
BLZ: 292 657 47; Kontonr: 481 2154 100 .
Mehr auch unter meiner Internetseite:
http://www.annabelle-en-bolivia.blogspot.com/

Mit freundlichen Grüssen,
Annabelle Sartoris